Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Einsatz nicht genehmigter KI-Tools im Arbeitsalltag weit verbreitet ist. In einer Umfrage unter mehr als eintausend Beschäftigten in den USA gaben fünfundfünfzig Prozent an, KI-Anwendungen zu nutzen, die von ihrem Arbeitgeber nicht offiziell freigegeben wurden. Auffällig ist, dass mehr als die Hälfte der Befragten angibt, ihre Führungskräfte seien über diese Nutzung informiert und unterstützen sie sogar. Besonders häufig greifen Führungskräfte und Senior Manager auf solche Tools zurück, was ein klares Signal an ihre Teams sendet. Kritisch ist der Umgang mit Daten, denn rund drei Viertel der Nutzer haben möglicherweise sensible Informationen wie Kundendaten oder interne Dokumente in diese Systeme eingegeben. Obwohl fast neunzig Prozent der Befragten sich der Risiken des KI-Einsatzes im Arbeitskontext bewusst sind, bleibt der Wunsch nach Effizienz und Geschwindigkeit ein treibender Faktor. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, klare Regeln und sichere Alternativen zu schaffen, um diesen Graubereich aktiv zu gestalten.