In der heutigen Podcast-Episode mit Benjamin Bunte wird erläutert, weshalb Connected TV, kurz CTV, für B2B-Vermarkter unverzichtbar geworden ist. Streaming hat das TV-Marketing grundlegend verändert. CTV bietet gezielte Videoformate, die es ermöglichen, spezifische Zielgruppen zu erreichen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die Rezeptionssituation beim Fernsehen fundamental anders ist als bei Social-Media-Videos. Die Nutzer erwarten qualitativ hochwertige, klassische Spots, die zwischen fünfzehn und dreißig Sekunden lang sind. Ein entscheidender Vorteil von CTV ist das präzise Targeting. Vermarkter können über Plattformen wie Amazon Prime oder Netflix genau definieren, welche Zielgruppe, Regionen und Frequenzen angesprochen werden. Addressable TV geht noch einen Schritt weiter, indem es die Möglichkeit bietet, individuelle Haushalte oder Regionen anzusprechen. Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu machen, dass CTV Branding-getrieben ist und direkte Conversions nicht sofort zu erwarten sind. Eine unabhängige Reichweitenmessung ist entscheidend, um den Erfolg zu bewerten. Die Kombination von CTV mit Social-Media-Retargeting kann die Effektivität erhöhen, indem die Zielgruppe über verschiedene Kanäle angesprochen wird. Benjamin Bunte betont, dass eine Cross-Channel-Strategie von Anfang an essenziell ist, um die Wirkung von CTV zu maximieren.