In der heutigen Podcast-Episode mit Silke Reuter wird das Thema praktische CRM-Strategien jenseits der Tool-Diskussion besprochen. Silke Reuter erläutert, dass viele CRM-Projekte aufgrund eines falschen Ansatzes scheitern. Ein zentraler Punkt ist, dass CRM in der Verantwortung des Business liegen sollte und nicht der IT-Abteilung. Nur das Business kann den Umsatz beeinflussen, weshalb CRM einen messbaren Beitrag dazu leisten muss. Der Einstieg sollte mit konkreten Anwendungsfällen erfolgen, wobei vorhandene Tools maximal genutzt werden sollten, bevor neue Systeme eingeführt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der schrittweise Aufbau erfolgreicher CRM-Implementierungen. Silke Reuter empfiehlt, mit bestehenden Kanälen zu testen und die Effekte zu isolieren. Eine RFM-Segmentierung kann bereits für kraftvolle Automationen sorgen. Zudem betont sie, dass Personalisierung nur durch durchdachten Content funktioniert. Ein gut geplanter Marketing-Jahreskalender und qualitativ hochwertige Inhalte sind entscheidend. Die Integration von Marketing- und Einkaufszielen wird als zukunftsweisend hervorgehoben. Dies kann nicht nur die Lagerbestände optimieren, sondern auch die Kundenzufriedenheit erhöhen. Abschließend wird die Bedeutung der richtigen Tool-Auswahl betont, wobei Anforderungen vor Features stehen sollten. Silke Reuter empfiehlt, konkrete Potenziale zu definieren und messbare Erfolgskriterien für die Tool-Abnahme festzulegen.