Im Fachartikel von Thomy Roecklin wird dargestellt, dass sich das Marketing bis zum Jahr zweitausendsechsundzwanzig grundlegend wandelt. Roecklin erläutert, dass der Fokus von reiner Reichweite hin zu echter Beziehungsgestaltung verschoben wird. Technologie bleibt wichtig, jedoch nur, wenn sie menschlich und relevant ist. Ein zentraler Trend ist die KI-Co-Creation, bei der kreative Prozesse automatisiert, aber nicht austauschbar gestaltet werden. Roecklin betont, dass Unternehmen klare Leitlinien für die Tonalität und Bildsprache benötigen, um KI-gestützte Inhalte glaubwürdig zu halten. Ein weiterer Trend sind phygitale Customer Journeys, bei denen digitale und physische Erlebnisse nahtlos ineinandergreifen. Community-Building wird ebenfalls entscheidend, da aktive Micro-Communities Vertrauen schaffen und die Wiederkaufabsicht erhöhen. Hyper-Personalisierung wird nur dann wirksam, wenn sie als Service wahrgenommen wird. Schließlich beschreibt Roecklin, dass Conversational Search die Sichtbarkeit von Marken verändert, indem Inhalte für dialogische Suchmechanismen aufbereitet werden müssen. Insgesamt zeigt Roecklin, dass die Zukunft des Marketings Marken gehört, die Nähe schaffen und authentisch bleiben.