In der heutigen Podcast-Episode mit Siamac Rahnavard wird das Thema der Datenqualität und deren Einfluss auf die Personalisierung im Marketing besprochen. Siamac Rahnavard erklärt, dass viele Unternehmen eine Datenqualität von nur siebzig bis achtzig Prozent aufweisen. Bevor in Hyperpersonalisierung investiert wird, ist es entscheidend, die Datengrundlage zu stabilisieren. Ein einfacher Qualitätsindex, der Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit berücksichtigt, ist dabei hilfreich. Ohne saubere Daten kann Personalisierung sogar das Kundenerlebnis verschlechtern. Ein weiteres zentrales Thema ist die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb. Oft arbeiten diese Bereiche gegeneinander, was vermieden werden sollte. Interdisziplinäre Teams, die gemeinsam die Customer Journey betrachten, können hier Abhilfe schaffen. Das Ziel ist es, den Umsatz zu steigern und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Siamac Rahnavard betont auch, dass weniger oft mehr ist. Statt eine Vielzahl von Marketing-Technologien zu nutzen, sollten Unternehmen sich auf zwei bis drei Kernlösungen konzentrieren. Marketing Automation mit leicht personalisierten Kampagnen kann effektiver sein als komplexe Ansätze. Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz für repetitive Aufgaben wird ebenfalls angesprochen. KI kann bei der Analyse unstrukturierter Daten wertvolle Unterstützung bieten. Zudem ist ein Kulturwandel notwendig, um Datenqualität und Personalisierung erfolgreich zu verknüpfen. Konsequenzen für unzureichende Datenqualität sind wichtig, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.