Im Fachartikel von Johannes van de Loo wird die grundlegende Veränderung im Handel durch den Einsatz von generativen KI-Systemen wie GPT thematisiert. Johannes van de Loo erläutert, dass die Sichtbarkeit von Marken in der digitalen Welt zunehmend eingeschränkt wird, da Suchmaschinen nicht mehr wie gewohnt Ergebnislisten liefern. Stattdessen entscheidet die KI, welche Inhalte relevant sind und welche nicht. Um dennoch Kunden zu erreichen, empfiehlt er hyperpersonalisierte Print-Mailings, die den digitalen Gatekeeper umgehen und eine direkte Verbindung zwischen Marke und Kunde schaffen. Johannes van de Loo betont, dass Produkte austauschbar sind und die digitale Bühne enger wird. Händler müssen daher den direkten Draht zu ihren Kunden ausbauen. Er hebt hervor, dass personalisierte Mailings im Briefkasten eine Erreichbarkeit von bis zu achtundneunzig Prozent bieten und somit echte Aufmerksamkeit erzeugen. Durch datengetriebene Individualisierung werden Mailings relevanter, indem sie gezielte Erinnerungen oder Angebote basierend auf Kundenverhalten enthalten. Im Fazit stellt Johannes van de Loo fest, dass analoge Sichtbarkeit im Briefkasten digitale Unsichtbarkeit übertrumpft. Händler, die im KI-Zeitalter bestehen wollen, sollten sich nicht nur auf digitale Strategien verlassen, sondern auch auf persönliche, wertige und relevante Kommunikation setzen, um Markenloyalität zu fördern.