Eine aktuelle Umfrage von McKinsey unter rund fünfhundert Marketingverantwortlichen zeigt, dass Künstliche Intelligenz bei Chief Marketing Officers nur auf dem siebzehnten Platz der wichtigsten Trendthemen rangiert. Dies verdeutlicht eine signifikante Verschiebung der Prioritäten, wobei Markenbildung, Authentizität, Datenschutz und Budgeteffizienz die Agenda bis zum Jahr zweitausendsechsundzwanzig dominieren. Trotz intensiver Diskussionen haben neunundneunzig Prozent der CMOs bislang kaum Fortschritte bei der strategischen Implementierung von Künstlicher Intelligenz erzielt. Die Hauptgründe hierfür sind fehlende technologische Kompetenzen und unzureichende strategische Leitlinien. Unternehmen, die Künstliche Intelligenz bereits fortgeschritten nutzen, berichten von Effizienzgewinnen von etwa zweiundzwanzig Prozent, die gezielt in Wachstumsinitiativen reinvestiert werden. Bis zum Jahr zweitausendsiebenundzwanzig erwarten diese Unternehmen sogar Effekte von bis zu achtundzwanzig Prozent. Gleichzeitig planen zweiundsiebzig Prozent der CMOs, ihre Marketingbudgets zu erhöhen, trotz allgemeiner Kostensenkungsprogramme. Allerdings bleibt das Problem der Attribution ungelöst, da lediglich drei Prozent der CMOs mehr als die Hälfte ihrer Ausgaben über belastbare ROI-Messungen erklären können. McKinsey empfiehlt, dass CMOs sich künftig stärker als Investoren verstehen müssen.